Einsatz von Komparsen

Foto: Sabine Stuewer

Jedes Mensch-Hund-Team muss im Alltag besondere Herausforderungen bewältigen: vorbeiflitzende Jogger, Radfahrer mit Helmen, fremde Menschen mit anderen Hunden, kreischende Kinder, riesige Kühe, temperamentvolle Pferde und natürlich der nervenaufreibende Straßenverkehr. Nicht jeder Passant mag Hunde oder verhält sich so angemessen, dass der Hundehalter mit einem heikel oder ängstlich reagierenden Vierbeiner jederzeit Herr der Lage ist.

Im Training bereiten wir die Mensch-Hund-Teams auf solche typischen Alltagssituationen vor. Dazu nutzen wir seit Jahren Komparsen, die das Verhalten „echter“ Passanten wirklichkeitsnah simulieren sowie ruhig und gelassen auf den Hund reagieren können. Das Resultat: maximaler Trainingserfolg. Eine seit Jahren bewährte, äußerst erfolgreiche Besonderheit der Hunde-Akademie!

Unsere Komparsen wissen genau, worauf es ankommt und wie sie sich in den jeweiligen Trainingssituationen zu verhalten haben. Wir sprechen mit ihnen vorher die Trainingsziele ab. Sie „treffen“ das Mensch-Hund-Team „wie zufällig“ unterwegs. So kommt es zu wirklichkeitsnahen Begegnungen. Ein weiterer Vorteil: Unsere Helfer ergreifen nicht einfach die Flucht, sondern lassen Ihnen und Ihrem Hund genügend Zeit, um jede Situation erfolgreich zu meistern.

 

Doch wir trainieren nicht nur mit Hilfe zweibeiniger, sondern auch mit vierbeinigen Komparsen. Stehen Begegnungen mit anderen Mensch-Hund-Teams auf dem Plan, werden gezielt Artgenossen als Testkandidaten ausgewählt, die optimal zu den Übungsbedürfnissen des „Hundeschülers“ passen. Ein ängstlicher Hund bekommt ein Gegenüber, das ihn nicht noch mehr einschüchtert. Ein distanzloser Rüpel braucht einen nervlich stabilen Sparringspartner, der sich nicht provozieren lässt. Dadurch stellen wir einen maßgeschneiderten Praxisbezug her.